Shorthand Social

Scrollytelling? Noch nie gehört…

Bin absolut begeistert von einigen der Beispiele auf der Extraseite, z.B. von Onkel Willi oder dem sehr originellen Wassersparbeitrag aus UK! Hier ist noch eine in meinen Augen sehr eindrucksvolle Story.

Vom ZDF gibt es – passend zu unseren Kursinhalten – einen Beitrag über das Überleben in den Sozialen Netzwerken. Auch ziemlich sehenswert und zur Abwechslung mal auf Deutsch…

Ich werde mich zwar auch bei Shorthand Social nicht anmelden (wie gesagt, mal muss es gut sein…), aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Scrollytelling auch für unsere Bibliothek eingesetzt werden könnte.

Ganz spontan fiel mir ein: Der Weg eines Buches von der Bestellung bis zu Ausleihe! Die allermeisten unserer BenutzerInnen können sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie dieses Procedere eigentlich genau abläuft…

Auf jeden Fall handelt es sich um eine sehr originelle Art der Informationsvermittlung, die richtig Spaß machen kann!

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Faktencheck

Da ich mich persönlich nicht auf Facebook bzw. Twitter herumtreibe, verbinde ich den Begriff „Fake News“ wie viele andere mit der Berichterstattung über Mister Trump und seine … Äußerungen.

Selbstverständlich gab es aber es aber auch vorher schon falsche Pressemeldungen (früher nannte man das schlicht „Zeitungsente) – es sollte also allen denkenden Menschen klar sein, dass nicht alles automatisch wahr ist, nur weil es irgendwo geschrieben steht, egal wo. Und dass es uns als Bibliotheken eine besondere Verpflichtung sein musss, den Wahrheitsgehalt von Informationen gewissenhaft zu prüfen, liegt auch auf der Hand. Die vorgestellten Tools fand ich sehr interessant und nützlich, ebenso die Hoaxmap.

Allerdings gibt es auch Falschmeldungen, die richtig Spaß machen: Der Postillon

RSS-Feeds

Nachdem ich das Widget (nicht Plugin!) in meinen Blog eingebaut habe, habe ich mich bei Feedly angemeldet und mich bei einigen Bibliotheken (z.B. Köln, München und Berlin) umgeschaut und auch einige Feeds abonniert – nämlich die drei aus aus Berlin, aus alter Verbundenheit…

Außerdem bin ich (zugegebenermaßen) auch noch für den privaten Bereich fündig geworden und bin auf einige sehr interessante Handarbeits-Blogs gestoßen, die ich ebenfalls abonniert habe – aber selbstversändlich ausschließlich in meiner Freizeit lesen werde! 😉

Die Möglichkeit, mich über aktuelle Neuerscheinungen für meine Bereiche informieren zu lassen, werde ich auch noch ausprobieren – danke an die Kollegen für den Tipp!

Meine Einschätzung:
RSS-Feeds sind für Bibliotheken sicherlich eine sehr gute Möglichkeit, ihre Kunden mit Neuigkeiten zu versorgen: Aktuelle Veranstaltungen, Neuerscheinungen, besondere Aktionen und Events können so beworben werden. Ganz anders als Snapchat also ein sehr nützliches und unkompliziertes Instrument der Informationsbeschaffung und -verteilung.

Snapchat

Öhm… nun ja. Wem’s gefällt… Mir gefällt es persönlich definitiv überhaupt nicht! Ich möchte mich weder mit oder ohne Hasenohren und mehr oder weniger lustiges Smileys auf der Wange irgendwo veröffentlicht sehen (nicht mal für 24 Stunden) und finde es auch nicht wirklich witzig (sorry an alle, die an sowas Spaß haben, ist nicht böse gemeint, nur eben Geschmackssache).

Als Werbung bzw. Aushängeschild für eine Bibliothek kann ich mir die Stories und Bildchen – mögen sie auch noch so liebevoll dekoriert sein – kaum vorstellen.

Die App wird sofort wieder gelöscht.

Instagram

Neue Wochenaufgabe: Instagram. Über’s Tablet angemeldet und erstmal ein bisschen rumgeschaut. Erster Eindruck: Sehr schön! Viel ruhiger und aufgeräumter als Facebook (Fratzenbuch und ich werden in diesem Leben keine Freunde werden…), nicht so wuselig wie Twitter und für Bibliothekszwecke sicherlich bestens geeignet.

Habe beschlossen, diesen Account nicht sofort wieder zu löschen, sondern mich auch privat von den teilweise sehr schönen Fotos inspirieren zu lassen. Hätte mich ohne das Netzworking nie und nimmer angemeldet – danke schön!

Bibliotheken und Facebook

Habe vergeblich versucht, auf der Extraseite die Liste der „Fanpages“ von Bibliotheken ausfindig zu machen – aber vielleicht ist das auch nur ein Missverständnis und gemeint sind die ganz normalen FB-Seiten. Man weiß es nicht…

Ich war unter anderem in Wien unterwegs und in Wernigerode, in Brilon und Bielefeld und stelle erstaunt fest: Dafür, dass Bielefeld ja bekanntermaßen überhaupt nicht existiert, ist die Seite erstaunlich gut gepflegt. 😉

Habe mir noch einige andere Seiten angesehen: im Großen und Ganzen wiederholen sich die Inhalte natürlich. Veranstaltungshinweise, Buchbesprechungen, possierliche Begebenheiten aus dem Bibliotheksalltag und immer gern genommene „Hinter den Kulissen“-Anekdoten, Hinweise auf Neuanschaffungen etc. Wenn die Beiträge intelligent und witzig geschrieben sind, dazu noch mit knackigen Bildern versehen und vor allen Dingen: aktuell (!) sind, kann die Lektüre wirklich Spaß machen und es finden sich sicherlich Fans. Ob aber die Interaktionen zwischen Nutzer und Bibliothek tatsächlich ein „ins Gespräch kommen“ ist, wage ich zu bezweifeln.

Eine Bibliothek ohne eigenen FB-Auftritt ist allerdings heutzutage selbstverständlich undenkbar.